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Eine weitere Erfolgsgeschichte

Das neue Familienmitglied

Es begab sich zur vorweihnachtlichen Zeit 2007, Samstagabend ca. 20:00 Uhr.

Unser Telefon klingelte und unsere Vorsitzende Marlies Beisert war am Telefon. Ihre Stimme war verzweifelt, wir waren Ihre letzte Hoffnung.

Sie sagte „Ich stelle Ihnen jetzt einfach die Frage….“. Wir waren sehr gespannt, dann die Frage: “Könnten Sie die siebenjährige Schäferhündin Dana in Ihre Pflegestelle aufnehmen? Sie lebte bisher im Zwinger, und ich weiß, dass es fast unmöglich ist, da Sie bereits eine Schäferhündin haben, die in ihren Genen die ostdeutsche Grenzgängermentalität hat, und sich mit anderen Hunden nicht verträgt!
Mitglieder des TSV werden bei der Pflege und den Spaziergängen mit Dana selbstverständlich helfen."
Wir schauten uns 5 Sekunden an und sagten dann spontan: „Ja!“

dana1

Am Sonntag, 3. Advent, 13:00 Uhr, wurde Jonny, ein Kater der bisher bei uns lebte, von seiner neuen Familie abgeholt.Eineinhalb Stunden später kam Dana, an der Hand von Angelika Mulé, sehr ängstlich, geduckte Körper-haltung, Ohren breit, matte traurige Augen und zu wenig Fleisch auf den Rippen, in unsere Pflegestelle.

Was Ihr wohl durch den Kopf ging…?

Marlies Beisert war schon erstaunt, dass Dana uns sofort als nette, sympathische, vertrauensvolle Menschen empfand. Sie schenkte uns sehr schnell ihr Vertrauen.

Doch Dana und unsere Hündin waren sich spinnefeind. Wir konnten zu Beginn nur getrennt, dann mit ca. zehn Metern Abstand und nur angeleint mit beiden gehen.

Marlies Beisert war aktiv in Ihren Gedanken und Tun um Dana neu zu vermitteln. Jedoch war sie mit uns einig, dass Dana in diesem Zustand nicht vermittelt werden konnte. Wir wollten sie erst wieder in einen Top Zustand bringen. Nach Prüfung des Veterinäramtes waren wir dann auch von Amtswegen die Richtigen dafür.

Unser Hans, früher selber jahrzehntelang Hundeausbilder, schaute sich Dana an und sagte: „Toller Hund, wenn wir unsere nicht hätten, dann würde ich Dana nehmen“.

Dann nahm Dana Ihre Chance wahr: zwei tolle Menschen, eine Zicke genauso alt wie ich, so’n tolles Grundstück, so viele Leckerchen, hier bleib ich. So fing Ihr Kampf um unsere Liebe an. Soviel Herzlichkeit und Wärme wie Sie nur geben konnte, verteilte Sie gleichmäßig auf uns Beide. Sie schwänzelte sich praktisch mit all’ ihrem Charme in unsere Herzen. Doch es war aussichtslos.
Unsere Hündin und Dana, das ging niemals gut. Beide so aggressiv aufeinander, die werden sich zerfetzen…..

dana2

Am zweiten Weihnachtstag sind wir in Sprockhövel mit Hans im Wald gewesen und haben erleben dürfen, dass es Momente gab, in denen die beiden Hunde Nähe zuließen. So war die erste Hoffnung da, dass es vielleicht doch mit Dana und Hetty klappen könnte. Jetzt hieß es üben, üben, üben. Und nun verstehen sie sich auch immer besser, wir sind halt achtsam und positiv denkend.

dana&hetty

Unsere Meinung: Dieser Hund darf nie wieder abgegeben werden. Sie bleibt bei uns. Jeden Tag dankt Dana mit glänzenden Augen und wedelndem Schwanz für Ihr neues liebevolles Zuhause und wir sind sehr glücklich über unser neues Familienmitglied.

Frau Beisert, Frau Mulé, Danke, Sie haben alles richtig gemacht.